Pestizide in unserer Nahrung

Ab 1. September werden die Grenzwerte für Pestizide bei Obst und Gemüse auf alle europäischen Länder abgestimmt. Es kann somit bei Sorten, wie z.B. Trauben, Paprika, Äpfeln, Birnen und Tomaten zu erhöhten Werten kommen, die gesundheitsschädlich für Erwachsene und besonders für Kinder sein können. Laut Greenpeace und einer Organisation aus Österreich mit Namen GLOBAL 2000 können diese daraus entstehenden Erkrankungen langfristig für den Konsumenten sein. Besonders Kinder seien in höchstem Maße davon betroffen. Wir Deutschen müssten uns also ebenfalls den höheren Werten für Pestizide anpassen. Unser Minister für Verbraucherschutz, Horst Seehofer, muss sich für uns einsetzen und versuchen diese Werte wieder zu senken. Diese Meinung vertritt Ulrike Kallee von Greenpeace, die als Expertin auf dem Gebiet der Chemie bei Greenpeace gilt. Eine Forschungsstudie wurde somit ins Leben gerufen und es wurden 170.000 Werte der Pestizide überprüft. Als Ergebnis wurde deutlich, dass 570 Werte bei Gemüse und Obst überschritten wurden, die für Kinder gefährlich sind. Bei 94 dieser Werte wurde die tägliche Nahrungsmenge, die nur hätte sein dürfen, nicht berücksichtigt. Somit sind 10 % der Trauben, Birnen und Äpfel für die Gesundheit der Kinder gefährlich. Durch überschreiten solcher Grenzen können später Krebs, Genschäden bei deren Kindern oder Schäden bei den eigenen Hormonen als Ursuche auftreten. Empörung bei Greenpeace macht sich diesbezüglich breit und es wird geraten, in Zukunft mehr Bio Produkte zu Essen. In Bio Produkten dürfen solche künstlichen Pestizide nicht verwendet werden.
Gegen die EU-Kommission wurde bereits Klage eingereicht, welches der Organisation für Umwelt PAN Europe zu verdanken ist. Der europäische Gerichtshof hatte vorher schon einen Antrag der PAN abgelehnt.
Es werden mit Sicherheit noch Wochen, wenn nicht sogar Monate ins Land gehen, bevor darauf zu hoffen ist, dass die Grenzwerte erneut überarbeitet werden. Zu unserem eigenen Schutz und vor allem dem Schutz unserer Kinder, sollten wir auf die Vermeidung solcher gesundheitsschädlichen Maßnahmen großen Wert legen.

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