Waldkindergarten

Waldkindergärten haben derzeit Konjunktur – fördern sich doch die Entwicklung von Kindern vor allem in Bereichen wie Konzentration, Motivation als auch Sozialerhalten. Zusätzlich fördern sie die Bewegung und die Auseinandersetzung mit der Natur.
Die Keimzelle dieser Idee war „Sölleröd“ in Dänemark. Vor über 60 Jahren gründete Ella Flatau dort den ersten Waldkindergarten. Mit ihren eigenen und in kurzer Folge mit Nachbarskindern spazierte die Mutter den ganzen Tag über und bei „Wind und Wetter“ in der freien Natur. Diese Idee fand Anfangs primär in Skandinavien Anhänger.
Nach Deutschland wurde diese Bewegung erst 1968 übernommen und zwar in Wiesbaden. Diese Idee wurde jedoch erst im Jahr 1998 vom deutschen Jugendamt anerkannt und zwar mit einer Gruppe in Norddeutschland. Mittlerweile hat sich die Anzahl der Waldkindergärten rapide erhöht und zwar auf eine beachtliche Anzahl von rund 500.
Diese Kindergärten verzichten auf handelsübliches Spielgerät aus Prinzip – stattdessen setzten sie auf Blätter, Rinde und Stöckchen was die Kinder dazu motiviert selber kreativ zu werden.
Die Devise „Zurück zu den Wurzeln“ hat nachweislich positive Auswirkungen auf das Immunsystem und zusätzlich werden Motorik, Tiefenwahrnehmung als auch die Koordination geschult.
In Deutschland ist eine beheizbare Unterkunft in unmittelbarer (zumutbarer) Nähe vorgeschrieben und oft dient  ein bemalter Bauwagen als Unterschlupf wenn es mal zu sehr regnet oder schneit.

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